Vero: Fuesse wirbeln den Staub auf. Schichten von Unterroecken drehen sich um die Hueften der farbenpraechtig gekleideten Peruanerinnen. Kinder mit sonnengebrannten Wangen laufen dazwischen. Einige Trompeten blasen leicht schraege Toene, eine Trommel gibt einen unregelmaessigen Rhytmus, nach Lust und Laune klescht einer die Tschinelle. Man lacht, man tanzt, vor allem trinkt man - man feiert Hochzeit!
In dem kleinen Dorf auf der Insel Amantani scheint ein derartiges Fest noch ein Hoehepunkt zu sein, der weit ueber die Familiengrenzen ausstrahlt. Wo es keine Autos gibt und auch sonst die doerfliche Stille den Dornroeschenschlaf huetet, ist anscheinend allein schon die laute Musik ein Grund zu feiern. Braut und Braeutigam lassen sich nicht ausmachen. Wir kleines Grueppchen von "westlichen" Backpackern, die fuer heute auf der Insel mitleben, wir duerfen einfach zusehen. Und wenn sich einige nicht zum Tanz auffordern haetten lassen, haette man weiterhin glauben koennen, man wuerde Zeuge eines Ereignisses lange Jahre vor unserer Zeit.
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