Sonntag, 25. April 2010

Einige Eindruecke vom Leben mit den Schwestern



Vero: Es ist beeindruckend, es ist wie eine Familie, es ist als ob die Blinden nicht blind waeren und die Sehenden manchmal gar nix verstehen. Ein bisschen ist es wie im Himmel und von Zeit zu Zeit richtig anstrengend. Das unvergleichliche Strahlen den Kinderaugen - egal wie "behindert" sie sein moegen oder welch armen Hintergrund sie haben - laesst viel vergessen und macht nachdenklich.


Donnerstag, 22. April 2010

Tag 44 in Varanasi

Vero: Warum ist es hier so heiss? Warum sieht man in diesem chaotischen Verkehr kaum Unfaelle? Warum rackern sich hier Menschen ab, um einen Pappenstiel? Warum bleiben Haeuser stehen, die auf diese Weise gebaut werden? Warum beten Menschen hier einen (dreckigen) Fluss an? Warum ist alles so bunt, so schoen? Warum funktioniert hier alles irgendwie? Warum faellt alle 20 Minuten der Strom aus? Warum laufen hier nicht mehr Menschen Amok? Warum sind Schulkinder so gluecklich? Warum moegen die Inder uns anscheinend? Warum strahlen viele Menschen so? Warum malen die Muehlen der Buerokratie hier so vernichtend langsam? Warum wundert sich darueber keiner? Warum schlagen die Kuehe auf der Strasse nicht aus? Warum kriegen wir Westler so schnell Kopfweh? Warum wollen Inder anscheinend gar nichts kontrollieren? Warum ist hier alles so anders? Warum konnte ich mir das nicht vorstellen, als ich bloss Erzaehlungen hoerte? Warum kann man das Essen auf der Strasse durchaus essen, ohne zu sterben? Warum tun die Schwestern hier so viel Gutes? Warum bekommen wir einfach nicht jenes indische Essen, das wir von zu Hause kennen? Warum gibt es hier eine "German Bakery" und alle westlichen Abenteurer sind dort anzutreffen? Warum stellen Inder so wenige Ansprueche? Warum ist Indien eine IT-Macht? Warum ist hier alles so billig? - Wir haben aufgehoert, WARUM zu fragen.

Mittwoch, 21. April 2010

Tag 43 in Varanasi

Peggy: Eine Woche Varanasi und immer noch kein Hitzeschock, wenigstens denken wir das :-) Aber es ist schon verrueckt, 47 Grad und es wird noch besser.
Da wir seit zwei Tagen auf der Dachterasse schlafen, bekommen wir ueberhaupt wieder etwas Schlaf, herrlich!

Freitag, 16. April 2010

Tag 38 Varanasi - am Ganges





Peggy: Im Morgengrauen, bei aufgehender Sonne und uebermuedet den Ritualen der Inder zuschauen - staunen, mit offenem Mund am Ufer des Ganges, so etwas habe ich noch nie gesehen.
INCREDIBLE INDIA

Dienstag, 13. April 2010

Tag 35 in Agra - Taj Mahal

Vero: Ich kann ja jetzt hier leider kein Foto hochladen - doch, selig, die nicht sehen und doch glauben: Das Taj Mahal ist der Inbegriff des Weiblichen, Monument gewordene Frau oder, wie es irgendein Inder formulierte: "a teartrop on the cheek of eternity" - was ja letztendlich doch das gleiche ist. Ich hatte ja bereits eine gewisse Abscheu gegenueber "Must-sees", ueberfuellten Touristenplaetzen. Das Taj Mahal hingegen: Mich als Gebaeude zu beruehren, anzusprechen, zu begeistern, das rechne ich ihm bzw. vielmehr ihr hoch an. Die strahlende Schoenheit des weissen Marmors in der wohligen Waerme der indischen Abendsonne, die perfekten, ja himmlischen Proportionen. Dann die fein zisellierten Einlegearbeiten aus buntem Stein, die zarte Blumen formen, wie Ohrgehaenge und Kettchen, ergaenzt durch die mir so geliebten arabischen Kaligraphien geheimnisvoller Koranverse, gerade als haette sie sich mit Henna verziert - und schliesslich, wer denkt denn bei dieser formvollendeten Kuppel nicht an einen der schoensten Reize der Frau? Als haette ich mich in ihr wiederkannt. Haha. Vielleicht ist mir auch einfach die stechende Sonne zu Kopf gestiegen.

Montag, 12. April 2010

Tag 34 Agra



Peggy: Eine sehr unerwartete Freude, dank Elias verbringen wir eine Nacht in einem Hotel mit Garten und Pool und Klimaanlage ... LUXUS!
Wir sind ausser uns und der Pool ist atemberaubend, im Schatten der Frangipani - Baeume laesst es sich aushalten, natuerlich nur mit Mangolassi ;-) ... wie Urlaub!

Freitag, 9. April 2010

Tag 31 in Delhi






Peggy: Nach dem ersten Schock von Dreck, Armut, Laerm und Chaos lebt man sich irgendwie ein und die Faszination siegt. Man muss diese Stadt lieben und hassen zugleich.

Donnerstag, 8. April 2010

Tag 30 in Delhi

Seit Shanghai haben wir einen starken Cowboy an unserer Seite :)



Vero: Die Inder kennen kein Nachtflugverbot. Eigentlich kennen sie ueberhaupt keine Nacht, was bei diesen Temperaturen ganz natuerlich erscheint. Gestern Nacht kamen wir also aus der winterlichen Kaelte eines verregneten Tages in Shanghai in die indische Sommerhitze, vom westlichen Flair einer Stadt vor der Expo ins Chaos indisch-liebenswuerdiger Buntheit. Unglaublich schoen, unglaublich ambivalent, unsere ersten Streifzuege durch diese Stadt.

Tag 13 bis Tag 28 in China

Vero: So vieles haetten wir aus China zu berichten gehabt, so viele schoene Bilder und, jedenfalls in Peking dank unserer komfortablen Unterkunft, auch so viel Moeglichkeit zum Bloggen - nun ja, es ist auch eine Erfahrung, am eigenen Leib die Zensur einer Regierung zu erfahren: Blogspot.com ist wie Facebook auch eine gesperrte Website. Nun harren wir also schon seit 20 Tagen, euch wieder mit einigen Eindruecken zu versorgen.