Vero: Couchsurfen! Ich kann nur sagen: COUCHSURFEN. Natuerlich hab ich oesterreichisch-rechtzeitig mit Anfragen begonnen, eineinhalb Monate vor unserer Ankuft hier. Troepferlweise Antworten, und ich dachte, das wird nie was. Gestern wussten wir also noch nicht, wo wir heute bleiben wuerden. Dann ein kurzer Blick auf die Couchsurfing-Website, ploetzlich, einige Stunden vor dem eigentlichen Ankunftstag hat mir Anton doch noch geantwortet. Gleich mit Handynummer, ihr koennt gerne bei uns vorbei kommen. Ich schreib dem Paerchen eine sms, naja, es kann ja nicht schaden. Gleich antworten sie, einige Stunden spaeter holen uns herzige russische Studenten mit untypisch alternativen, bunten Strickmuetzen vom Busbahnhof ab. Und wir haben wieder ein zu Hause. Einfach so, also waeren wir schon immer Teil der Familie. Hegel, der Kater unsere Host-Philosophiestudentin Tata ist der einzige, der uns mit grossen Augen anschaut. Ps: Die Sachertorte kann Irkutsks "Wiener Cafe" noch ganz. Aber Julius Meinl Kaffee ist schon ganz gut :)
Peggy: Mit soviel alternativem Lebensstil in Russland haette ich echt nicht gerechnet, aber das macht Hoffnung ...
Ich muss doch wieder kurz erwaehnen, dass wir hervorragend chinesisch essen waren, in einer Kueche, wuerde ich sagen. Niemals zu finden fuer einen Touristen, und eigenlich sowieso inoffiziell - I LOVE IT



