Sonntag, 11. Juli 2010

Tag 125 in Salvador - dann bricht der letzte Tag an

Vero: nach Hause! :)

"... Lass uns langsam Hand in Hand nach Hause gehn und uns noch ein mal richtig lang in die Augen sehen Ich sag jetzt alles, was ich dir nie gesagt hab Gib mir einen Kuss - dann bricht der letzte Tag an ..."

"Shake baby baby shake
Schönes Leben, schöne Welt
Shake baby baby shake
Bis uns der Himmel auf den Kopf fällt
...
Letzte Chance für einen Sprung in Acapulco Ich schreib noch schnell 'ne Oper, Baby, und stell mich ans Pult (ho!) Letzter Akt, ich im Frack, das Orchester spielt im Takt Ich dirigier' wie besessen, du bist die Königin der Nacht
Lass uns nicht von morgen sprechen Worte können uns nicht retten, bald ist alles egal Wir können die Sorgen vergessen Lasst uns tonnenweise Torte fressen, Champagner-Sorten testen und versuchen, die Sterne mit Sektkorken zu treffen
Shake baby baby shake
Schönes Leben, schöne Welt
Shake baby baby shake
Bis uns der Himmel auf den Kopf fällt
...
Wir brauchen keinen Schlaf, bleiben bis zum Ende wach Haben nur Plan A, tanz auf dem Vulkan, bis es kracht Schaukeln Arm in Arm durch die sternenklare Nacht Alle Last schmilzt von den Schultern wie warmes Wachs
Shake baby baby shake
Schönes Leben, schöne Welt
Shake baby baby shake
Bis uns der Himmel auf den Kopf fällt
Lass uns langsam Hand in Hand nach Hause gehn und uns noch ein mal richtig lang in die Augen sehen Ich sag jetzt alles, was ich dir nie gesagt hab Gib mir einen Kuss - dann bricht der letzte Tag an"
(Thanks to Peter Fox for the song of the day)

Samstag, 10. Juli 2010

Tag 124 in Salvador

Peggy: Oh wie liebe ich den Sommer ... Sonne, Strand und Palmen! Nach dem wunderschoenen Rio sind wir noch 2 Tage in Salvador und es ist ganz anders, weil weniger westlich und originaler brasilianisch, bzw. eigentlich auch sehr afrikanisch. Trotzdem (fuer mich trotzdem) muss man Rio einfach lieben, das Surrounding dieser Stadt ist atemberaubend!
Die letzten Tage hier sind gefuellt mit frischen Kokosnuessen, Seafood und Samba!
"olé!"

Mittwoch, 7. Juli 2010

Tag 121 in Rio de Janeiro


Fan-Meile auf Copacabana-Beach: Tolle Location, trauriges Spiel.

Dienstag, 6. Juli 2010

Tag 120 in Rio de Janeiro


Mak - Museum fuer Moderne Kunst, Niteroi
entworfen von Oscar Niemeyer

Catedral de São Sebastião

Sonnenuntergang auf Ipanema-Beach

Sonntag, 4. Juli 2010

Tag 118 in Lima

Vero: Nach drei Wochen Peru? Wir haben einiges gesehen, eine Idee von den Menschen und ihrer Mentalitaet bekommen. An manchen Orten den starken Inka-Spirit gespuert und kaum mehr etwas davon gesehen. Meine persoenlichen Hoehepunkte waren bestimmt Machu Picchu und der Trek dorthin; besonders waren auch die Uros-Inseln, schwimmende Schilfinseln im Titikaka-See, und als Stadt das junge, lebendige Arequipa.
Peru laesst mich irgendwie ratlos zurueck. Mag ich das Land, die Menschen? Im Sueden, den wir bereist haben, ist die Landschaft vielfaeltig: von den eindrucksvoll schroffen Anden mit ihren herausragenden Gipfeln, ueber wuestenartige Huegellandschaften, bis hin zum fruchtbar-saftiggruenen "Cloud-Forest", nicht zu vergessen der herrlich blaue, dem Meer zum Verwechseln aehnliche Titikaka-See. Vielleicht war es mir einfach zu bunt, zu viel. So wie die traditionellen Kleider der Peruaner. Es hat mich ueberrascht, wie viele Menschen tatsaechlich noch darin herum laufen. In den laendlichen Regionen kamen sie mir unendlich herzlich, dabei fast schon naiv vor, die Peruaner. Warum geschieht es dann in den Staedten, dass einem einfach ins Gesicht gelogen wird - und das nicht nur einmal und nicht bloss bei Kleinigkeiten?
Vielleicht, dachte ich, weil es so schwer ist, ein gut organisiertes Business aufzubauen, so gut, dass Touristen auch kaufen, wenn man ehrlich zu ihnen ist. Vielleicht, weil einfach alles zu schnell geht, "westliche Zivilisation" und die damit verbundenen Ansprueche nach Schnelligkeit, Effizienz und Logik ueber die Menschen rollen und sie angesichts dessen, wenn nicht ins Abseits, dann doch in die Kriminalitaet gedraengt werden. Nicht unbedingt Kriminalitaet im Sinne richtiger Brutalitaet, sondern die ganz kleine der Unehrlichkeit, der Abzocke. Vielleicht im weitesten Sinne, weil die Peruaner von ihren Wurzeln wie abgeschnitten scheinen.
Ob ich Peru und seine Leute mag ist vielleicht die falsche Frage. Es hat mich nachdenklich gestimmt. Wie waeren das Land und seine Peruaner wohl ohne Kolonialismus und ohne den mit dieser Epoche verbundenen Einfluss der katholischen Kirche?

Donnerstag, 1. Juli 2010

Tag 115 in Arequipa



Peggy: Schoen ist es hier ... wieder mal ein bisschen wie in Spanien, aber 6000er Schneeberge als Panorama und endlich ein bisschen waermer. Es ist hier nicht so touristisch, viele junge Leute und viele schoene Cafés - einfach charmant. Und das Obst auf den Maerkten ist so toll, Passionsfruechte, Maracuja und alles frisch - so lecker!
Ich fuehle mich endlich wieder ein bisschen mehr in meinem Koerper, ich habe ganze 5 Tage gebraucht um mich zu erholen von unserem Trek, genau solange, wie wir unterwegs waren :-)
Und jetzt sind wir beide "generalueberhoelt" - Manikuere, Pedikuere und ich war sogar beim Friseur.