Dienstag, 13. April 2010
Tag 35 in Agra - Taj Mahal
Vero: Ich kann ja jetzt hier leider kein Foto hochladen - doch, selig, die nicht sehen und doch glauben: Das Taj Mahal ist der Inbegriff des Weiblichen, Monument gewordene Frau oder, wie es irgendein Inder formulierte: "a teartrop on the cheek of eternity" - was ja letztendlich doch das gleiche ist. Ich hatte ja bereits eine gewisse Abscheu gegenueber "Must-sees", ueberfuellten Touristenplaetzen. Das Taj Mahal hingegen: Mich als Gebaeude zu beruehren, anzusprechen, zu begeistern, das rechne ich ihm bzw. vielmehr ihr hoch an. Die strahlende Schoenheit des weissen Marmors in der wohligen Waerme der indischen Abendsonne, die perfekten, ja himmlischen Proportionen. Dann die fein zisellierten Einlegearbeiten aus buntem Stein, die zarte Blumen formen, wie Ohrgehaenge und Kettchen, ergaenzt durch die mir so geliebten arabischen Kaligraphien geheimnisvoller Koranverse, gerade als haette sie sich mit Henna verziert - und schliesslich, wer denkt denn bei dieser formvollendeten Kuppel nicht an einen der schoensten Reize der Frau? Als haette ich mich in ihr wiederkannt. Haha. Vielleicht ist mir auch einfach die stechende Sonne zu Kopf gestiegen.
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